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Keramikindustrie - Videos

Herstellung eines keramischen Schlickers im Speedmixer

Eine Schlicker-Formulierung mit 75 Teilen Al2O3 und 25 Teilen Wasser ergibt eine hochviskose Paste. Enthält die Formulierung zusätzlich 1 Teil Verflüssiger (Netz- und Dispergieradditive), wird die Benetzung und Dispergierung der Feststoffteilchen drastisch verbessert und man erhält einen niedrigviskosen Slurry. Mitverwendung von Mahlkörpern aus Zirkonoxid optimiert die Dispergierung und ein agglomeratfreier Schlicker ist das Ergebnis.

Herstellung eines keramischen Pressgranulats

Aus Aluminiumoxid und Wasser wird unter Verwendung eines Verflüssigers ein niedrigviskoser keramischer Schlicker hergestellt (Speedmixer, mit Mahlperlen).
Nach dem Abtrennen der Mahlperlen durch Filtration werden unter Rühren Entschäumer, Binder und Presshilfsmittel zugegeben. Aus dem flüssigen Schlicker wird durch Sprühtrocknung das Pressgranulat hergestellt, wobei die groben Partikel durch einen Zyklon abgetrennt werden.
In einer Presse entsteht dann schließlich aus dem Pressgranulat der Grünling.

Herstellung einer Keramikfolie auf der Gießanlage

Der keramische Schlicker wird der Gießanlage mit einer speziellen pulsationsfreien Pumpe zugeführt. Die Applikation erfolgt über eine Breitschlitzdüse auf eine Trägerfolie. Der nasse Schlickerfilm durchläuft eine Trockenzone und wird dann aufgewickelt.
Die keramische Folie lässt sich leicht von der Trägerfolie lösen. Eine typische Anwendung von Keramikfolien sind Keramikkondensatoren (Multi-Layer Ceramic Capacitors (MLCC)), die auf modernen elektronischen Leiterplatten weit verbreitet sind.