Prüfver­fah­ren
– Aus­lauf­be­cher genau waa­ge­recht in das Ring­sta­tiv oder das Tem­pe­rier­gefäß hängen
– Düse ver­sch­ließen
– Testflüssig­keit einfüllen
– eine sau­bere Glas­platte auf­schie­ben, so dass überschüssi­ges Mate­rial in den äußeren Becher­rand abf­ließt und der Becher gesch­los­sen wird
– Düse frei­ge­ben
– Glas­platte waa­ge­recht abzie­hen und gleich­zei­tig Stopp­uhr betätigen
– die Zeit stop­pen, sobald das Fließver­hal­ten unre­gelmäßig wird
– Mes­sung mit jeweils neuer Probe des­sel­ben Mate­rials drei­mal wie­der­ho­len

Aus­lauf­be­cher

Diese Becher fas­sen ein bestimm­tes Flüssig­keits­vo­lu­men, das man durch eine kleine Öffnung aus­f­ließen lässt. Das Ergeb­nis wird als die Zeit in Sekun­den aus­gedrückt, die eine Flüssig­keit benötigt, bis ein ers­tes unre­gelmäßiges Fließver­hal­ten auf­tritt. Für viele App­li­ka­tio­nen ist es nicht not­wen­dig, die abso­lute Vis­ko­sität von Far­ben und Lacken zu ken­nen. Meist reicht die Aus­lauf­zeit, gemes­sen in Sekun­den, zur rela­ti­ven Klas­si­fi­zie­rung. Sie wird mit Aus­lauf­be­chern ver­schie­de­ner Bau­ar­ten ermit­telt.

Mehr als 50 ver­schie­dene Typen von Aus­lauf­be­chern wur­den in der Ver­gan­gen­heit für Labor- und Pro­duk­ti­ons­kon­trolle ent­wi­ckelt. Bei der Mes­sung gibt es im Wesent­li­chen nur zwei Vor­ge­hens­wei­sen - der Aus­lauf­be­cher hängt in einem Sta­tiv und wird befüllt oder man taucht den Becher direkt in die Flüsig­keit.
Das Her­stel­lungs­ver­fah­ren und die Qua­litätskon­trolle im Hause BYK-Gard­ner garan­tie­ren höchst genaue Aus­lauf­be­cher. Für alle Becher gel­ten einige grund­le­gende Bedin­gun­gen:

  • Die Repro­du­zier­bar­keit die­ser Test­me­thode ist abhängig von der Maßhal­tig­keit des Bechers, der kon­stan­ten Tem­pe­ra­tur während der Mes­sung und dem New­ton’schen Fließver­hal­ten der Flüssig­keit.
  • Bei der Mes­sung der Aus­lauf­zeit ist dar­auf zu ach­ten, dass nur dann zufrie­den­s­tel­lende und repro­du­zier­bare Ergeb­nisse erzielt wer­den, wenn die Becher inn­er­halb ihrer Vis­ko­sitätsbe­rei­che ein­ge­setzt wer­den.
  • Die Bestim­mung der tatsächli­chen Prüftem­pe­ra­tur erfolgt, indem die Messflüssig­keit über ein Ther­mo­me­ter fließt.

Kali­brie­rungs­kur­ven Ford-Becher

Kali­brie­rungs­kur­ven DIN
und ISO Becher