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Applikation von nassen Lacken Die zuverlässige und genaue Prüfung von Beschichtungen, wie sie in der Lackindustrie verwendet werden, erfordert eine genaue Kontrolle der tatsächlichen (nicht der angenommenen) Nass- und Trocken-Schichtdicke. Um in der Qualitätskontrolle sowie Forschung und Entwicklung Qualitätsmerkmale wie Deckvermögen, Opazität, Scheuerfestigkeit, Ablaufverhalten und viele andere zu prüfen, benötigt man einen gleichmäßigen, reproduzierbaren Aufzug. Viele nationale und internationale Normen wie z.B. ASTM und ISO verlangen definierte, gleichmäßige Schichtdicken. In der Regel werden Proben mit Applikatoren aufgetragen. Mit diesen kann nahezu jede gewünschte Nass-Schichtdicke von wenigen µm bis > 1000 µm angefertigt werden. |
Ein Filmapplikator besteht meist aus einem Metallblock mit einer oder mehreren Spalten bekannter Höhe. Dieser wird auf eine flache Unterlage wie zum Beispiel eine Testkarte aufgesetzt. Eine ausreichende Probenmenge wird vor den Applikator gegeben. Dann wird der Applikator entweder automatisch oder manuell über die Unterlage gezogen, so dass ein gleichmäßiger Film entsteht. Im Vergleich zu manuellen Aufzügen bieten mechanische Aufzüge eine bessere Wiederholbarkeit und Genauigkeit. |
Prüfkarten siehe Seiten xx - xx. |