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Art der Beleuchtung:

Voraussetzung für die Glanzbeurteilung ist eine gerichtete Beleuchtung. Bei diffuser Beleuchtung ist auch die Reflexion diffus und der Glanzeindruck vermindert.

Beobachter:

Bei der visuellen Wahrnehmung spielt das Sehvermögen und die Stimmung des Beobachters eine entscheidende Rolle. Entscheidend ist aber auch, worauf wir unser Auge konzentrieren.

Die Komponenten der Glanzwahrnehmung

Wahrnehmung des Erscheinungbildes

Ein gleichmäßiges Erscheinungsbild gilt bei vielen Erzeugnissen als wichtiges Qualitätsmerkmal. Glanzeffekte beruhen auf dem Zusammenwirken von Licht und physikalischen Oberflächeneigenschaften, sie hängen aber auch von physiologischen Bewertungsmaßstäben ab.
Das menschliche Auge ist nach wie vor das beste Instrument zur Beurteilung von Glanzunterschieden. Dennoch ist die visuelle Oberflächenprüfung unzureichend, da
 
• meist keine definierten Abmusterungsbedingungen vorliegen und
• verschiedene Prüfer unterschiedlich sehen und bewerten

Zusätzlich ist die subjektive Glanzempfindung auch von der persönlichen Erfahrung geprägt: was ein Papierhersteller als glänzend bewertet, kann für einen Autolackierer schon zu matt sein.
Bei der visuellen Bewertung des Erscheinungsbildes sind folgende Faktoren beteiligt:

Beschaffenheit der Oberfläche:

• Material (z.B. Lack, Kunststoff, Metall)
• Struktur (z.B. glatt, rauh, wellig)