![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
| Von rauhen Oberflächen wird das Licht nicht nur in die Hauptreflexionsrichtung, sondern auch diffus in andere Richtungen reflektiert. Dadurch ist die Abbildungsqualität der Oberfläche vermindert: ein reflektiertes Objekt wird nicht mehr brillant, sondern verschwommen abgebildet. Je gleichmäßiger das Licht in den Raum gestreut wird, um so geringer ist die Intensität der gerichteten Komponente und um so matter ist die Oberfläche. |
Die Intensität des reflektierten Lichtes hängt vom Material und dem Einstrahlwinkel ab. Bei Nichtmetallen (Lack, Kunststoff) wird mit zunehmendem Einstrahlwinkel mehr Licht reflektiert. Der Rest des eingestrahlten Lichtes dringt ins Material ein und wird dort, je nach Farbton, zum Teil absorbiert oder diffus gestreut. |
Die Messergebnisse des Reflektometers werden nicht auf die eingestrahlte Lichtmenge bezogen, sondern auf einen schwarzen, polierten Glasstandard mit definiertem Brechungsindex. Für diesen Standard wird der Messwert = 100 Glanzeinheiten gesetzt (Kalibrierung). |
| Hochglanz |
| Matt- bis Mittelglanz |
| Beispiel: |
| Messung der gerichteten Reflexion |
| Detektor |
| Nichtmetall |
| Metall |
Glanzmessung Glanz ist eine visuelle Wahrnehmung, die bei der Betrachtung von Oberflächen entsteht. Die Glanzwahrnehmung ist umso ausgeprägter, je gerichteter das Licht reflektiert wird. |
| Auf ebenen, völlig glatten, polierten Oberflächen können Spiegelbilder deutlich erkannt werden. Das einfallende Licht wird an der Oberfläche gerichtet reflektiert, d.h. nur in die Hauptreflexionsrichtung. Der Reflexionswinkel ist gleich dem Einstrahlwinkel. |
Reflektometer zur Glanzmessung Das Prinzip des Reflektometers beruht auf der Messung der gerichteten Reflexion. Dazu wird die Intensität des reflektierten Lichts in einem schmalen Bereich des Reflexionswinkels gemessen. |